Darunter sind auch zahlreiche Vertreter von Opferverbänden. Im Mittelpunkt steht die Beschäftigung mit der DDR-Geschichte im Schulunterricht. Bei der bis Sonntag dauernden Tagung soll unter anderem ein neues Planspiel für Kinder zum Leben in einer Diktatur präsentiert werden. Außerdem stellen Schülergruppen aus Mecklenburg-Vorpommern Projekte vor, mit denen sie DDR-Geschichte aufgearbeitet haben. Kinder und Jugendliche seien heute durchaus interessiert an dem Thema, hatte Mecklenburg-Vorpommerns Landesbeauftragte Marita Pagels-Heineking vor Beginn des Kongresses gesagt. Ihnen müssten Angebote gemacht werden. So wird in Mecklenburg-Vorpommern ein demokratischer Bildungsbus über Land geschickt, der auch von Schulen angefragt wird. Mitarbeiter des Bildungsbusses haben das Diktatur-Planspiel "Akronia" entwickelt, das in Neustrelitz vorgestellt werden soll. Bundesweit gibt es sechs Landesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen. Das Treffen in Neustrelitz steht unter dem Motto "20 Jahre Deutsche Einheit - Diktaturfolgen als bleibende Herausforderung". dpa/kr