So tritt Geigerin Anne-Sophie Mutter am 19. November mit dem London Philharmonic Orchestra auf.

Mit dem US-Starbariton Thomas Hampson kommt am 9. April einer der bekanntesten Vertreter seines Fachs in das Gotteshaus. Das Kammerorchester I Musici di Roma gibt ein Weihnachtskonzert mit Barockmusik italienischer Komponisten. Trompeterin Alison Balsom gehört genauso zu den Gästen wie Geiger Daniel Hope, die zwölf Cellisten der Berliner Philharmoniker sowie der Thomanerchor und der Tölzer Knabenchor. Auch die Junge Deutsche Philharmonie tritt auf.

Am 27. Januar, dem Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus, interpretieren die Sinti und Roma Philharmoniker mit Chor und Solisten das "Requiem für Auschwitz" von Roger Rathgeb. Damit soll an die Sinti und Roma erinnert werden, die dem Rassenwahn der Nationalsozialisten zum Opfer fielen. Das Orchester besteht aus Profimusikern, die alle selbst Sinti oder Roma sind. Partner bei diesem Konzert ist das Europäische Zentrum der Künste Hellerau.

"Die Frauenkirche ist ohne Musik nicht denkbar", sagte Pfarrer Sebastian Feydt bei der Vorstellung des Programmes. Tatsächlich fanden in den zehn Jahre seit der Weihe der wiederaufgebauten Frauenkirche dort rund 1150 Konzerte statt. Da die Konzerte nicht subventioniert sind, müssen Besucher in der Regel höhere Preise zahlen als anderswo. Die Stiftung Frauenkirche setzt nach eigenen Angaben keine Spenden für das Konzertprogramm ein.

Am kommenden Samstag ist der 10. Jahrestag der Weihe.