Diese stärkten auch die sächsische Gesundheitswirtschaft, in der mittlerweile rund 250 000 Menschen beschäftigt seien.

In dem im Jahr 2006 gegründeten CRTD forschen in 17 Gruppen derzeit mehr als 260 Mitarbeiter – davon mehr als 180 Wissenschaftler – an neuen Therapien zur Behandlung von Krankheiten wie Parkinson, Diabetes, zu Bluterkrankungen oder auch zu Knochenzellen. Dabei setzen die Wissenschaftler vor allem auf die Selbstheilungskräfte des menschlichen Körpers.

Das CRTD ist ein Exzellenzcluster der Technischen Universität Dresden und zudem ein Zen trum der Deutschen Forschungsgemeinschaft im Bereich der Stammzellenforschung.

Der Neubau mit Laborräumen, Büros, Hörsälen sowie Seminarräumen entstand in rund drei Jahren Bauzeit und kostete etwa 48,6 Millionen Euro. Davon kamen vom Freistaat rund 26 Millionen Euro, vom Bund 15 Millionen Euro, sieben Millionen Euro steuerte die Europäische Union bei.

Nach Angaben von Institutschef Michael Brand sollen in Dresden in der Zukunft 400 Mitarbeiter aus 32 Nationen unter einem Dach forschen und lehren.