Markovs Vorgehen sei nicht länger tragbar, erklärte stellvertretend der Parlamentarische Geschäftsführer der CDU-Fraktion, Ingo Senftleben.

Auch weil die Opposition nicht zur symbolischen Fertigstellung des Kupferdaches am Dienstag eingeladen wurde, zitierten sie Markov am Mittwoch in den Hauptausschuss. Hintergrund für den Verzicht sei eine Auseinandersetzung mit der Baufirma BAM, erklärte der Finanzminister. Diese habe sich außerstande gesehen, die Kuppel bis zur offiziellen Fertigstellung zu errichten. Wenn sie dennoch gewünscht sei, hätte das Land für die Kosten des Bauverzugs aufkommen müssen. "Und das wären Millionen gewesen", betonte Markov. Für die Kuppel komme das Land selbstverständlich auf, für Verzugskosten aber nicht, sagte Markov. Architekt Peter Kulka hatte am Dienstag seinem Ärger Luft gemacht.