| 02:36 Uhr

Stadtfest Cottbus im Polizei-Fokus

Cottbus. Die Veranstalter des Cottbuser Stadtfestes rechnen mit bis zu 150 000 Besuchern, die vom 16. bis zum 18. Andrea Hilscher

Juni möglichst ausgelassen feiern wollen und sich auf Stars wie Max Giesinger oder Harpo freuen. Doch spätestens seit den Terroranschlägen von Nizza, Berlin und Manchester sind große Menschenansammlungen immer auch mit der Angst vor drohenden Anschlägen verbunden. Eine konkrete Terrorgefahr für Cottbus besteht nach Auskunft der Polizei nicht. "Dennoch müsse man auf mögliche Gefahrenlagen vorbereitet sein", so Polizeioberrat Tino Glaser. Er wird den Einsatz der Polizeikräfte während des Stadtfestes leiten.

Vor allem in den Abend- und Nachtstunden sind Einheiten der Bereitschaftspolizei vor Ort, um mögliche Zusammenstöße zwischen betrunkenen Stadtfest-Gästen zu verhindern. In den vergangenen Wochen war es im Innenstadtbereich immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen deutschen und ausländischen Jugendlichen gekommen, die Stadt hatte mit einem Alkoholverbot reagiert. Dieses ist während des Stadtfestes allerdings aufgehoben.

Das Ordnungsamt und die Veranstaltungsagentur Coex schicken mehr Sicherheitspersonal als sonst auf die Straße, um Gefahren bereits möglichst früh erkennen und ausschalten zu können. Veranstalter Eberhard Heieck: "Wir werden auch gezielt Rucksäcke oder auffällige Taschen kontrollieren, um mitgeführte Waffen oder gefährliche Gegenstände aus dem Verkehr zu ziehen." Um der Gefahr von Amokfahrern entgegenzuwirken, werden ab Freitag an den wichtigsten Zufahrtstraßen zum Stadtgebiet zehn massive Betonbarrieren aufgestellt. Lokales