Ziel sei es, das technische Denkmal - "die Wiege des deutschen Rundfunks" - zu erhalten und ein Freizeitgebiet zu schaffen. Die Stadtverordnetenversammlung hatte im Oktober zugestimmt, dass die Stadt das rund 130 Hektar große Areal für einen symbolischen Euro von der Deutschen Telekom übernehmen kann.
Als erstes soll nach Auskunft der Stadt dann im nächsten Jahr das 2005 geschlossene Sender- und Funktechnik-Museum wieder eröffnet werden. Nach Angaben des Fördervereins Sender KW hatte das Museum mit einem Fundus von weit über 10 000 Exponaten geschlossen werden müssen, nachdem die Telekom den Mietvertrag nicht verlängert hatte. Auf dem Funkerberg war laut Verein nach ersten Funkversuchen ab 1904/1905 im Juni 1916 die Funkstation in Betrieb gegangen. (dpa/mb)