Die Einheitskommune würde etwa 61 000 Einwohner zählen.
Ziel sei die Bildung einer starken Verwaltungseinheit im Erzgebirge. Dies sei insbesondere im Hinblick auf den künftigen Sitz des Erzgebirgskreises im Zuge der sächsischen Verwaltungsreform von hoher aktueller Bedeutung. Dafür biete Aue bessere Voraussetzungen als der Mitbewerber Annaberg-Buchholz.
Der Prozess des freiwilligen Zusammenschluss werde jedoch mehrere Jahre in Anspruch nehmen, sagte Teubner. Während Aue sich bereits durch ein Stadtratsvotum zur Einheitskommune bekannt habe, wollten andere Beteiligte noch einen Bürgerentscheid durchführen. Kommunale Zusammenarbeit beschränke sich bislang hauptsächlich auf Verwaltungsgemeinschaften und Zweckverbände beziehungsweise auf Eingemeindungen von Dörfern in Städte. (dpa/mb)