"Wir befinden uns in einer kritischen Phase", sagte Sprecherin Kerstin Schweiger. Die Winterferien lägen noch nicht lange zurück, die Grippewelle halte an und Ostern stehe vor der Tür. "Mit Karfreitag und Ostermontag brechen uns zwei Werktage weg, die wir mit Sonderblutspendeterminen auffangen wollen", so Schweiger.

In Sachsen benötige der DRK-Blutspendedienst rund 700 Blutkonserven am Tag, also 350 Liter. Nach Angaben der Sprecherin spenden im Freistaat rund drei Prozent der Bevölkerung Blut. Die medizinischen und gesetzlichen Voraussetzungen aber erfüllten bis zu 33 Prozent.

Das Uniklinikum Leipzig hatte einen Mangel an Blutkonserven der Blutgruppe A Rhesus positiv gemeldet. Dabei handelt es sich um die Blutgruppe, die am häufigsten in der deutschen Bevölkerung vorkommt.