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Abschließende Gutachten
Staatsanwaltschaft stellt Ermittlungen zum Busbrand mit 18 Toten ein

Das Buswrack wird am 03.07.2017 an der Unglücksstelle des verunfallten Reisebusses auf der Autobahn 9 bei Münchberg (Bayern) von Feuerwehrleuten gelöscht. Bei dem schweren Busunfall auf der Autobahn 9 in Oberfranken sind 18 Menschen ums Leben gekommen.
Das Buswrack wird am 03.07.2017 an der Unglücksstelle des verunfallten Reisebusses auf der Autobahn 9 bei Münchberg (Bayern) von Feuerwehrleuten gelöscht. Bei dem schweren Busunfall auf der Autobahn 9 in Oberfranken sind 18 Menschen ums Leben gekommen. FOTO: Matthias Balk / dpa
Löbau/Münchberg. Viereinhalb Monate nach dem Busunglück mit 18 Toten in Oberfranken hat die Staatsanwaltschaft Hof die Ermittlungen eingestellt. dpa

Die abschließenden Gutachten von Sachverständigen hätten die bereits vorliegenden Erkenntnisse bestätigt, teilte die Justizbehörde am Dienstag mit.

Demzufolge hatte der Busfahrer am 3. Juli auf der Autobahn 9 nahe Münchberg ein Stau-Ende zu spät bemerkt und war deshalb auf den Anhänger eines Sattelzugs aufgefahren. «Der Grund für diese Reaktionsverzögerung konnte nicht mehr festgestellt werden», erklärten die Ermittler. Technische Mängel an den Fahrzeugen sowie eine Beteiligung anderer Verkehrsteilnehmer schloss die Staatsanwaltschaft aus.

Der Reisebus aus Löbau in Sachsen war nach dem Auffahrunfall sehr schnell ausgebrannt. 18 Menschen starben, unter ihnen auch der Busfahrer. 30 weitere Reisende wurden verletzt. Die Reisegruppe war auf dem Weg nach Italien.