Sie habe dagegen Revision eingelegt, teilte ihr Sprecher Ralf Roggenbuck gestern in der Landeshauptstadt mit. Bereits in der vergangenen Woche hatte Zimmermanns Verteidiger Rechtsmittel gegen die Verurteilung ihres Mandanten angekündigt, um für ihn einen Freispruch zu erwirken. Der Ex-Minister hatte eine elfmonatige Bewährungsstrafe erhalten.
Das Gericht sei in seinem Urteil vom vergangenen Mittwoch deutlich unter den Anträgen der Staatsanwaltschaft (16 Monate) geblieben, begründete Roggenbuck den Schritt der Anklagebehörde. Nachdem sich die Richter in einem Revisionsverfahren noch einmal mit der sieben Jahre zurückliegenden "Backofen-Affäre" beschäftigt hatten, waren sie zu einem Schuldspruch gekommen. (dpa/ta)