Es seien Büroräume des LSB durchsucht und Akten beschlagnahmt worden.

Kern des Verfahrens sind Zinserträge des LSB in den Jahren 2006 und 2007 in Höhe von insgesamt 110 000 Euro. Dafür sollen, so der Verdacht, Zuwendungen des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport rechtswidrig angelegt worden sein.

LSB-Geschäftsführer Andreas Gerlach wies die Vorwürfe am Donnerstag auf Nachfrage der RUNDSCHAU zurück. Das kurzzeitige Anlegen von Zuwendungen sei Gerlach zufolge eine gängige Praxis. „Wir spielen mit offenen Karten. Die Zinserträge sind in jedem Jahr in unserem Haushaltsplan detailliert aufgeführt“, sagte er. Im Landessportbund sind derzeit rund 315 000 Mitglieder organisiert. Hintergrund Seite 2