117 388,58 Euro - dieser Beitrag steht auf der letzten Abschlagsforderung von Michael Witschel aus Elsterwerda. Bis zum 18. November soll er diese Summe an Spreegas für sein verbrauchtes Erdgas überweisen. Aber nicht nur dem Elsterwerdaer flatterte eine viel zu hohe Forderung vom Energielieferanten in den Briefkasten. "Es gab einen Druckfehler", erklärt Silke Bossert von Spreegas. "Rund 2000 Kunden haben am 6. November eine fehlerhafte Abschlagsanforderung von uns erhalten." Betroffen seien die Kunden, die nicht automatisch jeden Monat den Abschlagsbetrag abbuchen ließen. "Wir haben den Fehler leider erst zu spät bemerkt. Alle betroffenen Kunden erhalten aber eine berichtigte Abschlagsanforderung Anfang nächster Woche", versichert Silke Bossert. Die in dem Schreiben genannte Summe könne als gegenstandslos betrachtet werden. "Wir bedauern unseren Fehler wirklich sehr und bitten die betroffenen Kunden um Entschuldigung für den Schreck", sagt die Marketingmitarbeiterin.

Spreegas versorgt die Region Süd-Brandenburg und Teile Sachsens sowie Sachsen-Anhalts mit Erdgas. Zurzeit beziehen 107 Ortsnetze ihre Energie aus dem Spreegasnetz.