Die SPD hatte nach der gescheiterten Direktwahl den langjährigen Amtsinhaber Friese gegen einen anderen Kandidaten zur Abstimmung im Kreistag ausgetauscht, der jedoch Harald Altekrüger (CDU) unterlag.Friese hatte seiner Partei deshalb Verrat vorgeworfen. Das weist Woidke zurück: "Er war immer informiert, nichts ist hinter seinem Rücken passiert." Er verteidigte den Kandidaten-Austausch damit, dass Friese schon längere Zeit nicht mehr genug Rückhalt im Kreistag und in der Bevölkerung gehabt hätte. Im Mai wird die Spree-Neiße-SPD einen Sonderparteitag abhalten, auf dem der Umgang mit Friese eine Rolle spielen könnte.Eig. Ber./sim Brandenburg