Gerade im Nikolaiviertel hinter der Fischerinsel sei dann mit Stau zu rechnen, sagte eine Sprecherin der Reederei Winkel am Donnerstag. Am Vormittag war das Verkehrsaufkommen nach Angaben der Wasserschutzpolizei noch gering.

Mit einem dreitägigen Streik wollen die Schleusenwärter in Berlin und Brandenburg seit Donnerstag (6.00 Uhr) den Druck im Tarifstreit mit dem Bund erhöhen. Betroffen sind alle sechs Berliner Schleusen. In Brandenburg streiken die Schleusenwärter in Kleinmachnow, Woltersdorf, Wernsdorf, Fürstenwalde, Eisenhüttenstadt, Storkow, Neue Mühle und Kummersdorf. Im Norden Brandenburgs muss nur am Donnerstag mit Behinderungen gerechnet werden.

Zu den Streiks hat die Gewerkschaft Verdi aufgerufen. Ziel ist es, den Wegfall von bis zu 4000 von rund 12 000 Arbeitsplätzen bundesweit in einem Tarifvertrag sozialverträglich abzufedern. Im Osten Deutschlands sind etwa 2500 Jobs von den Umbauplänen der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung betroffen.