Am Ende leuchtete ein ernüchterndes 43:22 von der hoch oben in der Sporthalle angebrachten Spielstandsanzeige auf das erschöpfte Häuflein der Zusestädter hernieder.

Die Gastgeber führten schnell 3:0, ehe Sören Huth nach mehr als sechs Minuten für den ersten Hoyerswerdaer Treffer sorgte. Knappe zehn Minuten später hatten die Hausherren bereits zehn Tore zwischen sich und die HFH-Männer legen können. (12:2/16.). Acht Minuten relativer Ausgeglichenheit später (16:7/24.) ging das zuvor erlebte Spielchen weiter. Die Landskronstädter schraubten das Ergebnis schon vor der Halbzeit in schwindelerregende Höhen (22:9). Unnötig zu erwähnen, dass sich alle Görlitzer über eigene Treffer freuten. Eine Welle nach der anderen rollte auch nach der Pause auf das HFH-Tor zu und trieb die Toranzeige bis zum 43:22-Endstand unermüdlich nach oben.

Woran lag es aber nun? Der Blick auf das Protokoll legt das Dilemma gnadenlos offen. Zweimal 46, einmal 43, einmal 19, einmal 18, einmal 17. Dazu noch ein einziger Akteur, der mit 29 Jahren im eigentlich besten Handballalter ist. Das war es an Feldspielern. Fünf freie Plätze auf dem Spielprotokoll - damit kann man gegen ein voll besetztes Verbandsligateam nichts gewinnen.

Die HF bleiben bis mindestens zum 10. Januar Vorletzter.

HFH: Tor: David Kleist, Bernd Strykowski. Feld: Thomas Kaiser (7), Sören Huth (6/4), Franz Wittig (5), Robin Haack (3), Franz-Richard Breß (1), Rene Krahl, Andre Berthold.