Dynamo Dresden - 1860 München

Ransford-Yeboah Königsdörffer hat Dynamo Dresden zum 2:1-Heimsieg gegen die Münchner Löwen geschossen und den Gästen aus Bayern die erste Auswärtsniederlage zugefügt. Phillipp Steinhart (27.) hatte den TSV 1860 zunächst in Führung geschossen, ehe Yannik Stark fünf Minuten später für den Zweitliga-Absteiger ausgleichen und Königsdörffer das Spiel drehen konnte. „Ich glaube, wir waren richtig gut drin im Spiel, waren sehr giftig und hatten einen guten Plan“, sagte Dresdens Marco Hartmann nach dem ersten Sieg über die Löwen seit gut sechs Jahren. Feinschmeckern war aber über 90 Minuten nicht viel geboten, Torraumszenen waren Mangelware. Dennoch kann Dynamo-Coach Markus Kauczinski, der zuletzt drei der vier Spiele verloren hatte, nach dem Sieg etwas durchatmen.

SV Wehen - FSV Zwickau

Das 1:3 beim SV Wehen Wiesbaden war bereits die dritte Niederlage in Serie für den FSV Zwickau. „Wir schaufeln unser eigenes Grab, indem wir in der ersten Viertelstunde 0:2 hinten liegen“, kritisierte Trainer Joe Enochs den schwachen Start seiner Mannschaft. Gianluca Korte (6.) und Paterson Chato (14.) trafen nach Zwickauer Abwehrfehlern zum schnellen 2:0 für Wiesbaden. FSV-Stürmer Dustin Willms (16.) gelang der zwischenzeitliche Anschlusstreffer, doch die Hessen blieben danach gefährlicher. Den Sachsen fehlte es an Ideen und Durchschlagskraft in der Offensive. In der Schlussphase verwandelte Phillip Tietz einen von Davy Frick verursachten Foulelfmeter zum Endstand. „Wenn wir nur 60, 70 Minuten am Spiel teilnehmen und das teilweise auch nicht mal gut, dann wird es schwer in der Liga“, meinte FSV-Kapitän Johannes Brinkies.

Hallescher FC - Hansa Rostock

Das 1:1 gegen den FC Hansa Rostock war für den Halleschen FC wie ein Lebenszeichen. Nach der 1:6-Pleite beim TSV 1860 München startete das Team von Florian Schnorrenberg furios. Terrence Boyd traf nach Vorlage von Marcel Titsch-Rivero zum 1:0. Danach hatte Stipe Vucur (43.) die Chance zu erhöhen, doch Hansa-Keeper Markus Kolke parierte jeweils glänzend. „Erste Halbzeit geht an Halle, die zweite an uns. Ein gerechtes Remis“, meinte der Ex-Hallenser Bentley Baxter Bahn. Halle verschaffte sich mit dem Punkt etwas Luft zur Abstiegszone, die in der zweiten Halbzeit spielbestimmenden Hanseaten bleiben seit nunmehr sieben Spielen unbesiegt. „Es war eine schwierige Woche, uns fehlen vier Jungs. Dafür war es okay, dass wir uns so durchgekämpft haben“, bilanzierte Hansa-Trainer Jens Härtel und blickte schon voraus: „Jetzt kommt Dynamo, da freuen wir uns auf ein weiteres Ost-Derby.“

Kaiserslautern - Magdeburg

 Das so wichtige Abstiegsduell des 1. FC Magdeburg beim 1. FC Kaiserslautern hatte keinen Gewinner. Nach dem 1:1 bei den Pfälzern treten die Elbestädter mit acht Zählern aus zehn Spielen weiterhin auf der Stelle. Marvin Pourié (48.) hatte die Gastgeber im Fritz-Walter-Stadion in Führung gebracht. Andreas Müller (54.) erzielte den glücklichen Ausgleich, als seine Flanke direkt ins Toreck segelte. Am schwachen Niveau der Partie änderten die Tore aber nichts. Zwar traute sich der FCM mehr zu, Lautern blieb gefährlicher. „Wenn man so dominant auftritt, so viele Torchancen hat und der Gegner macht ein Tor aus dem Nichts, ist es eigentlich ein Witz, dass wir das Spiel nicht gewinnen“, sagte Lautern Coach Jeff Saibene. FCM-Trainer Thomas Hoßmang sah es positiv: „Ich denke, der Punkt ist wichtig für unseren Weg und für die Jungs, damit sie weiter an sich glauben.“