Das war ein Blitzstart der Lausitzer Füchse in die neue Eishockey-Saison. Weißwasser überrollt am Freitagabend die Wölfe Freiburg und feiert einen 7:3-Erfolg. Die Füchse führen damit nach dem 1. Spieltag die Tabelle der DEL2 an.

Gute Nachrichten gab es schon kurz vor dem Start: Denn Tomas Andres bekam wenige Stunden vor dem ersten Bully seinen deutschen Pass. Andernfalls hätte der in Usti nad Labem geborene Stürmer mit deutschen Vorfahren wohl als überzähliger Ausländer auf der Tribüne sitzen müssen.

Andres ist einer von insgesamt 14 Neuzugängen im Team von Trainer Corey Neilson. Die erste Sturmreihe bildeten die Neuzugänge Mike Hammond und Robert Farmer gemeinsam mit Jordan George, der auch schon in der erfolgreichen Playoff-Saison 2018/19 das Füchse-Trikot trug. Der ebenfalls neu verpflichtete Darcy Murphy lief in der zweiten Reihe an der Seite von Charlie Jahnke und dem neuen Kapitän Clarke Breitkreuz auf.

Vor 2483 Zuschauern legten die Gastgeber einen Blitzstart hin. Bereits in der 2. Minute traf George mit der Topreihe zum 1:0. Nach acht Minuten erhöhte Andres auf 2:0. Aber das neuformierte Weißwasseraner Team zeigte auch die eine oder andere Schwäche in der Defensive, sodass Freiburg zwischenzeitlich ausgleichen konnte. Das 2:2 war ein Weckruf – denn danach überrollten die Füchse den Kontrahenten mit ihrem Tempo-Eishockey. Innerhalb von drei Minuten sorgten Joel Keussen (24.), Ondrej Pozivil (25.) und erneut George (26.) mit ihren Toren für klare Verhältnisse.

Am Sonntag sind die Lausitzer Füchse spielfrei. Die Partie beim EV Landshut findet erst am 22. Oktober statt.

Peter Russell (Wölfe Freiburg): „Wir haben das Spiel im 2. Drittel verloren. Weißwasser hat ein starkes Team. Wir konnten uns zwar kurz rankämpfen, haben dann aber das Spiel wieder aus der Hand gegeben.“

Corey Neilson (Lausitzer Füchse): „Freiburg spielt viel strukturierter als in der vergangenen Saison. Wir hatten mehr Tiefe im Kader und haben mit unseren vier Reihen das Tempo hochgehalten. Ich bin froh, dass wir das erste Spiel gewonnen haben.“

Lausitzer Füchse – Wölfe Freiburg 7:3 (2:1, 4:1, 0:1)


Tore: 1:0 George (2.), 2:0 Andres (8.), 2:1 Pageau (13.), 2:2 Saakyan (23.), 3:2 Keussen (24.) 4:2 Pozivil (25.), 5:2 George (26.), 6:2 Schwamberger (31.), 6:3 Pither (47.), 7:3 Ustorf (58.); Schiedsrichter: Falten/Janssen; Zuschauer: 2483; Strafminuten: 12 + 10 (Murphy)/10.

Das nächste Spiel: Lausitzer Füchse – Tölzer Löwen am Freitag um 19.30 Uhr.

Komplette Statistik