Die Lausitzer Füchse werden mit drei statt der erlaubten vier auslän­dischen Spieler in die Saison 2019/20 starten. ­Diese Planungen bestätigte Dirk Rohrbach als Geschäftsführer des Eishockey-Zweitligisten aus Weißwasser auf Nachfrage der RUNDSCHAU.

„Wir wollen uns die vierte Kontingentstelle noch offen halten, um dann im Verlauf der Saison ­reagieren zu können“, erklärte Rohrbach. „Wir könnten das jetzt zur Verfügung ­stehende Geld natürlich auch auf vier Ausländerlizenzen verteilen. Aber wir haben uns entschieden, stattdessen in drei Profis mit hoher Qualität zu investieren.“ Wie Rohrbach außerdem erklärte, sollen die drei Ausländerlizenzen an Stürmer vergeben werden.

Nach der erfolgreichen Spielzeit 2018/19 mit dem Einzug in die Playoffs tauschen die Füchse das Personal auf den Kontingentstellen komplett aus. Jeff Hayes (Ravensburg Towerstars) und Chris Owens (Bietigheim Steelers) haben bereits neue Verträge bei Weißwasseraner Liga-Konkurrenten unterschrieben. Steve Saviano beendet seine ­Karriere auf dem Eis. Die Zukunft von ­Kapitän Anders Eriksson ist ­offen, liegt aber nicht im Fuchsbau.

Ein Kandidat für die Torhüter-­Position ist Jason Kasdorf. Jedoch nur, wenn der Kanadier einen deutschen Pass erhält. Das  Einbürgerungsverfahren läuft noch. Fix als Keeper sind Eisbären-Leihgabe Maximilian Franzreb und Niklas Zoschke, der seinen Vertrag bei den Füchsen verlängert hat.

Dennis Swinnen, der auch in Weißwasser im Gespräch war, hat unterdessen seinen Vertrag bei den Bietigheim Steelers verlängert. David Kucheja wird als Neuzugang bei Aufsteiger EV Landshut gehandelt. Geschäftsführer beim EVL ist der Ex-Weißwasseraner Ralf Hantschke.