Mit den Plätzen 41 und 46 verfehlte der viermalige Weltmeister am Wochenende beim Weltcup in der Schweiz zwei Mal deutlich das angestrebte Finale und muss nun sogar um seine Teilnahme an der Vierschanzentournee bangen. "Ich werde mich in Ruhe mit Martin unterhalten und dann entscheiden", sagte Bundestrainer Peter Rohwein.
Georg Späth (Oberstdorf) mit Rang sieben und Michael Uhrmann (Rastbüchl) als Neunter retteten gestern aus deutscher Sicht die Generalprobe für den ersten Jahres-Höhepunkt, bei dem die DSV-Springer aber nur als krasse Außenseiter an den Start gehen. Top-Favorit ist der Finne Ahonen, der in den acht Konkurrenzen vor Weihnachten bereits 100 000 Euro an Preisgeld verdient hat. Mit 780 Punkten dominiert der Weltcupsieger des Vorjahres die Gesamtwertung vor dem Tschechen Janda (448) und hat 58 Zähler mehr gesammelt als alle acht deutschen Springer zusammen. Am Samstag hatte Ahonen mit 141 m auch den Schanzenrekord in seinen Besitz gebracht. (dpa/vdb)