Turnierdirektor Mirko Wohlfahrt war am Montag die Erschöpfung der vergangenen Tage anzumerken. Dennoch erklärte der Cottbuser glücklich: „Wir sind sehr froh, dass wir es geschafft haben, diese Mammutaufgabe mit der riesigen Teilnehmerzahl zu lösen.“ Noch nie waren so viele Sportler und Trainer wie dieses Mal zum Turnier der Meister gekommen – die alle adäquat unterzubringen, war gar nicht so einfach. Wohlfahrt beschreibt: „Ich will nicht verhehlen, dass es da anfangs Kritik gab, weil nicht jeder das gewünschte Hotel bekommen hat. Doch alle acht Cottbuser Hotels haben sich riesig Mühe gegeben und am Ende waren alle Sportler zufrieden. Wir haben sehr viel positive Resonanz bekommen, die Stimmung bei der Abschiedsparty war sehr ausgelassen und fröhlich.“

Wohlfahrt, der als Bereichsleiter des Olympiastützpunktes in Cottbus ehrenamtlich als Turnierdirektor arbeitet, dankt vor allem seinem Organisationsteam: „Diese Teamleistung der ehrenamtlichen Helfer ist wahrscheinlich das Geheimnis unseres Turniers.“ Das wird auch von den ganz großen des Sports gewürdigt. Reck-Weltmeister Epke Zonderland erklärte nach seinem Sieg am Königsgerät: „Cottbus ist immer ein gutes Turnier. Die Organisatoren machen das schon so lange, und ich mag die Arena. Sie ist nicht zu groß und vollbesetzt. Das ist eine wirklich gute Atmosphäre, ein großartiger Wettbewerb.“

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