Jubel und unfassbarer Schmerz lagen am Sonntagabend bei den Lausitzer Füchsen in Weißwasser ganz dicht beieinander. Während drinnen über die beiden Tore beim 2:1-Heimsieg gegen den ESV Kaufbeuren gejubelt wurde, kämpften draußen vor der Eisarena die Notärzte um das Leben eines langjährigen Catering-Mitarbeiters der Füchse. Es war trotz der sofort eingeleiteten Rettungsmaßnahmen leider ein vergeblicher Kampf.

Der Catering-Mitarbeiter war nach RUNDSCHAU-Informationen am Grillstand vor der Eisarena kollabiert. Also ausgerechnet dort, wo er seit Jahren die Füchse-Fans mit Bratwurst und Steaks vom Grill versorgt hatte. Der Grillmeister gehörte quasi zum Inventar im Fuchsbau und hatte auch schon zu Zeiten der alten Eishalle diesen Job bei jedem Heimspiel zuverlässig erledigt.

Die traurige Nachricht von seinem plötzlichen Tod verbreitete sich am Sonntagabend erst nach der Schlusssirene im Fuchsbau.

Update: Die Lausitzer Füchse haben den Todesfall inzwischen auf ihrer Internetseite offiziell bestätigt. Der Mitarbeiter des Teams der Stadiongaststätte Fuchsbau verstarb im Alter von 51 Jahren. Er war auch einige Jahre als Helfer beim Eissport Weißwasser im Einsatz und kümmerte sich um den Transport der Nachwuchsspieler. "Die Lausitzer Füchse und der Eissport Weißwasser trauern mit der Familie und übermitteln ihre aufrichtige Anteilnahme", teilen die Füchse mit.