Von Steven Wiesner
und Eberhard Schelleter

 Für den Spreewald ist es das Handball-Event des Jahres gewesen. Die Füchse Berlin, die von Montag bis Samstag in Lübbenau Station machten, um sich im Trainingslager auf die neue Saison vorzubereiten, wurden am Freitagabend von der Spreewald-Auswahl herausgefordert. 20:42 (11:21) hieß es am Ende für den Europapokalteilnehmer und Vorjahressechsten der Handball-Bundesliga mit seinen Weltstars wie Hans Lindberg, Silvio Heinevetter oder Mattias Zachrisson. „Die Füchse sind natürlich ein anderes Kaliber. Unsere Jungs haben sich aber teuer verkauft – und das Ergebnis war ja auch nebensächlich“, sagte Steven Schwerdtner, Vorstandsmitglied der TSG Lübbenau.

Zusammen mit dem HC Spreewald aus Lübben bildete der Fünftligist aus Lübbenau eine Spreewald-Auswahl, die den 500 Zuschauern in der restlos ausverkauften Blau-Gelb-Arena ein Handball-Fest bieten sollte mit den Füchsen Berlin. Während Dustin Trenkmann beim Stand von 1:2 den ersten und auch vielumjubelten Treffer für den Spreewald erzielte, begeisterten auf der anderen Seite vor allem Lindberg und der serbische Nationalspieler Mijajlo Marsenic mit sehenswerten Toren die Zuschauer, unter die sich sogar Bob Hanning gemischt hatte, der Füchse-Geschäftsführer und Vize-Präsident des Deutschen Handball Bundes (DHB).

Mit Standing Ovations bedankten sich die Fans bei den Mannschaften für ein unvergessenes Ereignis. Danach stellten sich die Füchse um Trainer Velimir Petkovic den vielen Zuschauern zum Autogrammschreiben und Fotoknipsen. Ein toller Abschluss und eine bleibende Erinnerung. „Für  uns bleibt dieses Freundschaftsspiel gegen die Füchse  ein einmaliges und unvergessenes Erlebnis“, sagte TSG-Trainer Marco Siebert. „Und es ist sicher auch ein Motivationsschub für die anstrengende Saisonvorbereitung.“