Einen Sieger fand die Partie nicht, dafür aber ein halbes Dutzend Tore.

Elsterwerda machte nur in der ersten Viertelstunde deutlich, warum man Tabellenführer ist. Danach verfielen die Hausherren regelrecht in ein Wachkoma. Die Empor-Elf nutzte die schwache Phase der Preußen knallhart aus. Durch einen gut herausgespielten Gegenstoß (35.) und einen verwandelten Strafstoß (39.) schuf man beste Bedingungen für einen Dreier.

In der zweiten Hälfte sahen die 155 Zuschauer ein ganz anderes Heimteam. Die Elsterwerdaer wollten den Zweitorerückstand unbedingt aufholen und drückten die Mühlberger in ihre eigene Hälfte. Nach mehreren vergebenen Möglichkeiten sorgte ein Strafstoß (66.) schließlich für den Anschlusstreffer. Das Spiel drohte zu kippen. Zehn Minuten vor dem Ende fiel dann auch das umjubelte 2:2 und Elsterwerda setzte vier Minuten später noch das 3:2 drauf.

Diese Energieleistung forderte jedoch ihren Tribut. Mühlberg schüttelte in der 87. Minute einen dritten Treffer aus dem Ärmel und so blieb es bei einem gerechten 3:3.