FC Schradenland - 1. SV Lok Calau 1:2 (1:0)

SR: Andreas Herbrig (Bad Liebenwerda). Tore: 1:0 Rene Lunitz (26.); 1:1 Michael Bieberstein (58.); 1:2 Markus Weise (65.). Z: 90.

Das Offensivspiel der Schradenländer war in der Anfangsphase von vielen Abspielfehlern gekennzeichnet. Die Gäste stellten sich gut darauf ein. Vor der Strafraumgrenze war aber auch bei den Lok-Kickern die Grenze erreicht. Mit dem ersten gelungenen Angriff ging der FCS nach einer Flanke von Alex Miller auf den Kopf von Rene Lunitz in Führung. Mit dem Beginn der zweiten Halbzeit blieb es beim gewohnten Bild mit wenigen Torraumszenen. Die Lok nutzte in Minute 58 einen katastrophalen Fehler der Heim-Elf und lupfte den Ball aus 40 Metern in das Tor. Calau wurde nun besser und kam mit einem abgefälschten Freistoß zum Führungstreffer. Der SV erkämpfte sich bis zum Ende den Sieg, musste dabei aber sechs Gelbe Karten einstecken.

Blau-Weiß Vetschau - FSV Groß Leuthen/Gröditsch 2:0 (0:0)

SR: Steffen Marx (Senftenberg). Tore: 1:0 Nico Lehmann (73.); 2:0 Carsten Reinhardt (87. ET). Z: 63.

Der Favorit übernahm sofort das Zepter und dominierte die Partie gegen gut stehende Gäste. Einschussmöglichkeiten hielten sich dabei in Grenzen. Groß Leuthen schloss bei seinen wenigen Kontermöglichkeiten zu überhastet ab. In Durchgang zwei sahen die Zuschauer ein ähnliches Bild, wobei es der FSV schaffte, den Ball weiter vom Tor entfernt zu halten. Durch Umstellungen und nachlassende Konzentration kam die SpVgg zur überfälligen Führung. Die Gäste verkauften sich teuer. Es fehlten ihnen nur 15 Minuten zu einem Punktgewinn.

SpVgg Finsterwalde - VfB Klettwitz 2:1 (1:0)

SR: Thomas Buhl (Drahnsdorf). Tore: 1:0 Steve Janisch (14.); 2:0 Stephan Sobotta (53. ET); 2:1 Martin Brundtke (65.). Z: 95.

Die Hausherren begannen offensiv und wurden beim 1:0 tatkräftig vom VfB unterstützt. Mit dem Gegentreffer versuchten die Gäste, über lange Bälle über die Flügel zum Erfolg zu kommen, scheiterten aber meist an Thamm im SpVgg-Tor. Auch beim zweiten Treffer standen die Gäste Pate und erzielten den Treffer nach guter Flanke von Oliver Bossing gleich selbst. Finsterwalde stellte mit der eigentlich beruhigenden Führung das Spielen ein und brachte den VfB zurück in die Partie. Martin Brundtke war es vorbehalten, das Anschlusstor per Kopf zu erzielen. Die Verunsicherung der SpVgg war nun spürbar. Klettwitz schnürte die Hausherren in der eigenen Hälfte ein. Das Ausgleichsglück blieb den Lila-Weißen aber verwehrt.

SV Germania Ruhland - Grün-Weiß Groß Beuchow 0:1 (0:1)

SR: Uwe Tondera (Lauchhammer). Tor: 0:1 Stefan Müller (20.). GR: 86. Philipp Daus (Beuchow). Z: 65.

Germania startete gut und setzte die Gäste unter Druck. Trotz guter Chancen verpassten es die Hausherren, in Führung zu gehen. Grün-Weiß bestrafte die fahrlässige Chancenverwertung mit dem Führungstreffer durch Stefan Müller, der aus zentraler Position dank eines Sonntagsschusses jubelte. Im zweiten Durchgang beschränkten sich die Gäste auf die Verteidigung des Vorsprungs und fielen nur noch durch den schnellen Platzverweis für den eingewechselten Philipp Daus auf. Ruhland hätte wohl noch mehrere Stunden spielen können, ohne ein Tor zu erzielen.

BSG Chemie Schwarzheide - SV Golßen 2:1 (1:0)

SR: Maik Rademacher (Calau). Tore: 1:0 Marco Noack (33.); 2:0 Marcel Weslowski (65.); 2:1 Toni Schmidt (80.). Z: 54.

Die Gäste wollten die Unsicherheit der Chemiker nutzen und begannen offensiv, scheiterten aber an der gut stehenden Abwehrreihe der BSG. Schwarzheide konnte sich nach gut zehn Minuten befreien und hatte durch Christian Bosdorf die große Chance zur Führung. Zehn Minuten vor der Pause war es Marco Noack, der den Ball zum überfälligen 1:0 über die Linie brachte. Fast mit dem Pausenpfiff hätten die Gäste ausgleichen können, verpassten aber die sehr gute Chance. Das Spiel verflachte zu Beginn der zweiten Hälfte. Die Gäste kamen wieder besser in die Partie. Das 2:0 fiel aber aufseiten der Chemiker. Marcel Weslowski nutzte ein sehr gutes Zuspiel von Gino Schmidt. Das Tor brachte nicht die nötige Ruhe. Golßen kam zum Anschlusstreffer. Chemie brachte die Führung aber über die Zeit.

SV Askania Schipkau - VfB Hohenleipisch 1912 II 0:1 (0:0)

SR: Andreas Herbrig (Bad Liebenwerda). Tor: 0:1 Michael Roigk (70.). Z: 54.

Askania Schipkau wollte die guten Leistungen der Vorwochen fortsetzen und dem Favoriten ein Bein stellen. Viele Fehlpässe und kein ordentlicher Spielaufbau prägten den ersten Durchgang. Die Gäste trafen in den Minuten 22 und 44 die Latte, was als beste Chancen verbucht werden konnte. Sven Lorenz hatte für die Heimelf einen Kopfball, der aber auch keinen Erfolg brachte. Schipkau kam besser aus der Kabine und baute nun mehr Druck auf. Tobias Bauer besaß in Minute 56 die große Chance zur Führung, schloss aber übereilt ab. In der spielerisch besten Phase der Hausherren traf Michael Roigk mit einem Heber zur Führung für den VfB. Die druckvollen Angriffe in Richtung des Ausgleichs brachten für Schipkau keinen Erfolg mehr. Jetzt muss die Askania wieder auf fremdem Platz punkten.

Senftenberger FC - SV Hertha Finsterwalde 1:1 (0:0)

SR: Andreas Walter (Uebigau). Tore: 0:1 Lars Thimm (47.); 1:1 Marcel Balke (67.). Z: 35.

Die Partie war nichts für Fußballfeinschmecker. Beide Seiten zeigten ein schwaches Spiel und kamen nur zu wenigen guten Offensivaktionen. In Durchgang eins war es dabei noch ein Abschluss von Paul Barnitzky, der gegen den Außenpfosten ging. Mit dem Wiederanpfiff nutzte Hertha eine diskutable Situation im Mittelfeld schnell aus. Lars Thimm war der Nutznießer des Durcheinanders. Er netzte zum 0:1 ein. Die Heimelf wurde von Trainer Czyply-Justus immer wieder angetrieben und kam nach gutem Pass von Marcus Krone zum Ausgleich durch Marcel Balke. Beide Torhüter verlebten im Anschluss weiter einen ruhigen Nachmittag, und die Teams teilten sich die Punkte. Die Partie hatte auch keinen Sieger verdient.

ESV Lok Falkenberg - SV Eintracht Ortrand 5:0 (3:0) Die Begegnung fand bereits am 15. November 2014 statt.