Der Deutsche Fußballbund (DFB) könne aber nicht einschätzen, ob es tatsächlich eine Mafia-ähnlicher Struktur um Hoyzer gibt. Zudem teilte der DFB mit, dass er bei der Staatsanwaltschaft Berlin Strafanzeige erstattet hat.
Unterdessen kämpft der 25-jährige Hoyzer um seinen Ruf. Sein Rechtsanwalt Stephan Holthoff-Pförtner hat die "Rücktrittserklärung" angefochten, die sein Mandant bei der Anhörung durch den DFB unterschrieben hatte: "Was der DFB mit meinem Mandanten bei der Vernehmung gemacht hat, war eine Hinrichtung."
Hoyzer wird vorgeworfen, Spiele im DFB-Pokal, in der 2. Liga und der Regionalliga manipuliert und zuvor darauf gewettet zu haben. Hinweise auf mögliche Betrügereien sollen dem DFB bereits im Sommer 2004 vorgelegen haben. Die Oddset-Sportwette hatte den DFB und die Polizei über ungewöhnlich hohe Wetteinsätze informiert. (dpa/nd)