Überragende Akteure aufseiten der Berliner waren vor 12 850 Zuschauern Nationaltorhüter Heinevetter, der wie ein kleiner Junge bei der Weihnachtsbescherung über das Parkett tanzte, und Konstantin Igropulo mit neun Toren.

Die favorisierten Flensburger begannen selbstbewusst und mit viel Schwung. In der elften Minute führte das Team von Trainer Ljubomir Vranjes mit 6:2. Doch angeführt von dem sich steigernden Torhüter Heinevetter, der mit teils spektakulären Paraden die Würfe der Flensburger entschärfte, kämpften sich die Füchse in die Partie und starteten eine am Ende erfolgreiche Aufholjagd.

"Jeder, der das Spiel gesehen hat, weiß, dass das eine Sensation war", meinte Heinevetter. Im Halbfinale hatte sich Turnier-Neuling Berlin in einem Duell mit Haken und Ösen 30:28 (15:13)gegen MT Melsungen durchgesetzt. Der SG Flensburg-Handewitt gelang ein erstaunlich ungefährdetes 30:26 (16:12) gegen die Rhein-Neckar Löwen.