Am Ende der vier Qualifyings werden jeweils die beiden schnellsten gefahrenen Zeiten der Fahrer addiert und anhand derer die Startaufstellung für das Sprintrennen morgen (Start: 13.30 Uhr) festgelegt.
Das 15- bis 20-minütige Sprintrennen (mit fliegendem Start) entscheidet über die Startaufstellung für das zweite Rennen über 36 Runden (Start: 15 Uhr). Das Hauptrennen wird mit stehendem Start absolviert und beinhaltet auch einen Pflicht-Boxenstopp.
In diesem zweiten Rennen erhält der Sieger zehn Punkte, der Zweite neun Punkte und der Dritte acht Zähler. Der Zehnte bekommt schließlich noch einen Punkt. Einen Extra- Punkt erhält der Fahrer, der die schnellste Runde der beiden Rennen gefahren ist.
Für Deutschland wird Timo Scheider am Steuer sitzen. Der 26-Jährige startete zwischen 2000 und 2004 in der DTM für Opel. In diesem Jahr wechselte Scheider in die FIA GT-Serie. Er urteilt über die neue Rennserie: „Ich finde die Idee wirklich toll. Das erste Jahr ist immer schwierig, weil sich die Serie erst etablieren muss. Aber eine Vielzahl von Nationen bekommen so die Möglichkeit, hochklassigen Motorsport zu betreiben. Es ist wirklich interessant, wenn man durch das Fahrerlager geht. Die Leute dort kommen aus allen Teilen der Welt.“ Er rechnet Scott Speed und Nelson Piquet ebenso zu den Favoriten, wie die Fahrer mit Formel-1-Erfahrung wie Ralph Firman oder Jos Verstappen. (Eig. Ber./vdb)