(dpa/jal) Jubel beim LKT Team Brandenburg: Bahnradsportler Moritz Malcharek hat beim Weltcup-Auftakt in St. Quentin-en-Yvelines bei Paris überraschend das Punktefahren gewonnen. Der gebürtige Berliner, der seit 2017 für den Lausitzer Rennstall fährt, setzte sich am Freitagabend mit 53 Zählern vor Mark Stewart (Großbritannien/45) und Christos Volikakis (Griechenland/43) durch. Zuvor hatte die Berlinerin Charlotte Becker mit Rang drei im Punktefahren Bronze geholt. Bis zur letzten Wertung lag Becker sogar noch in Führung.

Weiter weg von den Medaillen war das deutsche Teamsprint-Trio mit den drei Fahrern vom RSC Cottbus: Robert Förstemann, Maximilian Levy und Eric Engler belegten in 44,277 Sekunden nur Platz sieben. Sie scheiterten in der ersten Runde an Großbritannien.

Der deutsche Frauen-Vierer belegte nach deutschem Rekord in der Qualifikation letztlich Platz vier. Im kleinen Finale unterlagen Becker, Lisa Klein, Lisa Brennauer und Franziska Brauße in 4:21,737 Minuten Italien (4:19,428). Der Vierer der Männer verbesserte zum zweiten Mal innerhalb von 20 Stunden den deutschen Rekord und belegte Platz fünf. Felix Groß, Leon Rohde, Theo Reinhardt und Domenic Weinstein steigerten die Bestmarke auf 3:55,303 Minuten.