"Mittlerweile kann ich mich da nicht mehr rumschlagen, es schaut gut aus", sagte Wittmann noch vor der Siegerehrung. "Ein toller Erfolg für uns, für mich, für BMW", meinte er in der ARD. Zuletzt hatte er es noch abgelehnt, vom Titelgewinn zu sprechen.

Rang zwei nach insgesamt 177,821 Kilometern auf dem Traditionskurs ging an Titelverteidiger Mike Rockenfeller. Audi wartet damit seit mehr als einem Jahr auf einen DTM-Sieg. Dritter wurde Rockenfellers Markenkollege Edoardo Mortara. Der Italiener schob sich dadurch punktgleich mit Mattias Ekström auf Rang zwei der Gesamtwertung. Beide haben je 56 Zähler. Bester Mercedes-Fahrer wurde Ex-Formel-1-Pilot Paul Di Resta auf Rang vier. Die Schwaben platzierten insgesamt vier Fahrer in den Top Ten.

Auch die Teamwertung wird Wittmann wohl gewinnen. Die erste große Siegesfeier kann es aber schon in vier Wochen auf dem Lausitzring geben.