Und doch erwartet der 36-jährige Lokalmatador an diesem Sonntag beim Großen Herbstpreis der Steher auf seiner Heimbahn einen überaus emotionalen Abschied. Denn Forst - besser gesagt, Forschte - ist für Möbus eine Herzensangelegenheit. "Es ist einfach genial, wenn das Publikum in den letzten Runden so laut ist, dass du das Motorrad vor dir nicht mehr hörst", sagte er der Lausitzer RUNDSCHAU (Samstag-Ausgabe).

Gemeinsam mit seinem Schrittmacher Helmut Baur aus Singen hofft Möbus trotz des Schlüsselbeinbruchs in diesem Sommer auf eine vordere Platzierung im definitiv letzten Rennen. Insgesamt acht Gespanne gehen ab 14 Uhr an den Start. Gefahren werden zwei Läufe über jeweils 30 Kilometer.

Im Rahmenprogramm gibt es erstmals ein Dernyrennen für Frauen. Hier trägt Lokalmatadorin Romy Kasper die Hoffnungen der Forster Fans. Am Samstag war Kasper noch bei der Rad-WM in den Niederlanden im Einsatz. Frank Noack