Die EM-Debütantin Christin Hussong (Zweibrücken) wurde mit 59,29 Meter Siebte. Die Leverkusenerin Katharina Molitor musste sich mit Rang neun begnügen.

Stabhochspringerin Lisa Ryzih hat eine Medaille knapp verpasst. Die Psychologiestudentin vom LAZ Zweibrücken flog am Abend über 4,60 Meter und damit nur auf den undankbaren vierten Platz. Der Titel ging erstmals an die Russin Anshelika Sidorowa.

Die erfolgsverwöhnten deutschen Stabartisten hatten am Vormittag bereits einen herben Dämpfer kassiert. Der deutsche Meister Tobias Scherbarth scheiterte mit einem Salto nullo in der Qualifikation. Bei der Entscheidung am Samstag ist nur sein Clubkollege Karsten Dilla dabei.

Im Speerwurf setzten sich zwei deutsche Hoffnungsträger in der Ausscheidung durch: Andreas Hofmann (Mannheim) kam mit 79,59 Meter weiter. Thomas Röhler aus Jena, derzeit in Europa mit 86,99 Zweiter, genügten 81,24 Meter im ersten Versuch. Hingegen blieb mit Erik Balnuweit (Leipzig), Matthias Bühler (Offenburg) und Gregor Traber (Tübingen) das komplette deutsche Trio im Halbfinale über 110 Meter Hürden hängen.

Siebenkämpferin Carolin Schäfer nimmt in Zürich Kurs auf eine Medaille. Die 22 Jahre alte Frankfurterin lag nach den vier Disziplinen des ersten Tages mit 3845 Punkten auf dem zweiten Platz. Lilli Schwarzkopf aus Hannover lag mit 3670 Punkten zunächst auf dem siebten Platz. Schäfers Vereinskollegin Claudia Rath geht als Achte mit 3669 Zählern in den zweiten Wettkampftag.

Mahiedine Mekhissi-Benabbad ist nach seinem Triumph über 3000 Meter Hindernis disqualifiziert worden. Der Franzose hatte sich sein Trikot am Donnerstagabend in Zürich bereits eingangs der Zielgeraden über den Kopf gestreift. Er war dann mit dem Hemd zwischen den Zähnen über das letzte Hindernis und ins Ziel gestürmt. Für ihn wurde der Franzose Yoann Kowal von der Jury auf Platz eins gesetzt. Für den Kieler Steffen Uliczka reichte es nur zu Rang acht.