Meggle rückt eine Stufe höher und verdrängt den glücklosen Sportchef Rachid Azzouzi, der nach zweieinhalb Jahren am Millerntor Abschied nimmt. Azzouzi muss gehen, "weil wir nicht mehr davon überzeugt sind, dass er die Zukunft des Vereins auf dieser Position positiv gestalten kann", sagte St.-Pauli-Präsident Oke Göttlich. "Wir müssen etwas wagen, um ein schlimmes Szenario zu verhindern", begründete Göttlich den Tausch. Die Beurlaubung Azzouzis sei in Abstimmung mit Meggle erfolgt, heißt es seitens des Vereins.

Mit der Verpflichtung des erfahrenen Lienen hatte kaum jemand gerechnet. "Ich hatte auch aus der Entfernung immer eine große Affinität zum FC St. Pauli", berichtete der 61-Jährige, der in der Bundesliga, der 2. Liga, in Spanien, Griechenland und Rumänien Mannschaften betreute. St. Pauli ist seine 15. Trainerstation in 25 Jahren.