Im zweiten Spiel unter der Regie von Trainer Dietmar Rösicke gelang den Cottbusern der zweite Sieg, gleichzeitig der Sprung auf Platz zwei. Die Mannschaft setzte sich beim bisherigen Tabellensechsten SG Eintracht Glinde souverän 41:37 (18:16) durch. Bester Torschütze war mit elf Treffern Jörg Reimann.
„Das war in Ordnung, wir haben eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt“ , sagte Rösicke nach der Rückkehr. Alle eingesetzten Feldspieler konnten sich gegen die heimstarken Sachsen-Anhaltiner als Torschütze auszeichnen. Nach ausgeglichenem Beginn nahm Glinde ab der 15. Minute Vladislav Jordak in Manndeckung. Für einige Minuten geriet der LHC außer Tritt und 8:10 in Rückstand, nach der Umstellung - Dmitro Chukhrov übernahm die Mittelposition - fing sich der LHC aber und zog über 14:11 (23.) auf 18:14 kurz vor der Pause davon.
Diesen Abstand hielten die LHC-Spieler in der zweiten Hälfte. Zwölf Minuten vor dem Ende war beim 38:32 eine Vorentscheidung für die Lausitzer gefallen, die auch durch drei fast zeitgleiche Zeitstrafen sowie zuvor eine Rote Karte gegen Christian Möbius (40.) und den daraus resultierenden Umstellungen nicht mehr in Gefahr gerieten. „In der ersten Hälfte haben wir uns in der Abwehr deutlich verbessert gezeigt, hinten raus uns leider einige Undiszipliniertheiten geleistet, an die mich erst gewöhnen muss“ , resümierte Dietmar Rösicke, der insgesamt aber mit dem Auftritt zufrieden war und jetzt die Mannschaft konzentriert auf den echten Härtetest am Samstag beim SC Magdeburg II vorbereitet. (Eig. Ber./tus)

LHC Cottbus:
Galia - Michling (2 Tore), Kählke (3), Reimann (11/4), Jordak (7), Podpolinski (2), Knispel (1), Chukhrov (6), Möbius (1), Varak (8), Robert (n.e.), Simolka (n.e.)