Nur in den ersten zehn Minuten der Partie konnten die Gastgeber einigermaßen mithalten. Nach dem 6:6 bestimmte dann der LHC das Geschehen, setzte sich kontinuierlich ab und ging nicht zuletzt durch viele Kontergegenstöße mit einem komfortablen Fünf-Punkte-Vorsprung in die Pause. Besonders die Youngster Tobias Reichmann, Robert Kählke und Alexander Knispel auf Außen, wussten zu überzeugen.
In der zweiten Hälfte versuchten die Neubrandenburger, die zwei Tage vor der Partie ihren Trainer Jörg Dombdera entlassen hatten, den sehr stark spielenden Daniel Grobelny zu entschärfen. Trotz Manndeckung gelang es dem Polen jedoch weiter, im Rückraum gute Akzente zu setzen. „Eine Klasseleistung“ , lobte LHC-Trainer Dietmar Rösicke, dessen Team mit dem zehnten Saisonsieg, das Ziel, bis zur Weihnachtspause eine weiße Weste zu behalten, erreicht hat. (Eig. Ber./bw)
LHC Cottbus: Galia, Simolka - Reichmann (3 Tore), Knispel (5), Michling, Kählke (5), Reimann (7/7), Podpolinski (3), Möbius (1), Varak (2), Robert, Sillanpäa (1), Grobelny (13).