Setzt der Spitzenreiter der Regionalliga Nordost seine imposante Siegesserie fort, könnten bereits am 21. April nach dem Auswärtsspiel beim HSV Insel Usedom die Korken knallen!
In Ludwigsfelde zeigte sich der Spitzenreiter 50 Minuten von seiner souveränen Seite. „Da lief schon fast alles zu gut“ , resümierte anschließend LHC-Cheftrainer Dietmar Rösicke. Nur Mitte der zweiten Hälfte kamen die Lausitzer etwas ins Schwimmen, ließen sich durch die Hektik der Gastgeber anstecken und büßten etwas von ihrem klaren Vorsprung ein. Alexander Knispel kam da für Daniel Grobelny ins Spiel und brachte den LHC zurück. „Ludwigsfelde hat Risiko gespielt. Das ist natürlich ideal für 1:1-Situationen, und da hat Alex gegenüber Daniel Vorteile“ , begründete Rösicke seine Maßnahme. Überhaupt traut Rösicke dem 19-jährigen Knispel viel zu. „Er hat wahnsinnig viele Qualitäten, ist ein guter Junge, deshalb probieren wir auch viel mit ihm“ , so Rösicke, der dennoch für die kommende Saison noch Ausschau nach einem „Schlitzohr“ für die Aufbauposition hält.
Unterdessen sollen bis Ende des Monats die Vertragsgespräche abgeschlossen und die Lizenzunterlagen vorbereitet werden. Für die Aufsteiger zur 2. Bundesliga beginnt mit dem letzten Spieltag ein verkürztes Lizenzierungsverfahren, dass am 15. Juni endet. Neben dem aktuellen Jahresabschluss sind die Planungsunterlagen für die kommende Saison einzureichen. Maßgebliches Kriterium für die Lizenzerteilung: „Die Liquidität muss gesichert sein“ , so Frank Bohmann, Geschäftsführer der Handball-Bundesliga. Dazu muss eine Bürgschaft in Höhe von 20 000 Euro hinterlegt werden. (Eig.Ber./tus)
Ludwigsfelder HC - LHC Cottbus 27:34 (9:18)
LHC Cottbus:
Galia Simolka - Reichmann (3 Tore), Möbius (n.e.), Michling (n.e.), Reimann (8/1), Knispel (2), Podpolinski (5), Chukhrov (2), Varak (8), Robert (1), Sillanpää (1), Grobelny (4)