So stehen Bundesliga-Tabellenführer HSV Hamburg nach einem 30:24 (17:15) beim polnischen Vertreter KS Vive Kielce und die Rhein-Neckar Löwen nach einem überraschenden 30:29 (14:14) bei Pevafersa Valladolid in Spanien schon mit einem Bein im Viertelfinale der Königsklasse. Der deutsche Rekordmeister THW Kiel vergab am Sonntag beim 33:31 (16:13)-Auswärtserfolg beim FC Kopenhagen zwar eine zwischenzeitliche Acht-Tore-Führung, hat aber am Ostersonntag im Rückspiel in der ausverkauften heimischen Arena alle Karten für das Weiterkommen in der Hand.Auch im EHF-Pokal musste sich die spanische Liga in einem Prestigeduell der Bundesliga geschlagen geben. Der TBV Lemgo setzte sich im Viertelfinal-Hinspiel gegen BM Aragon Saragossa deutlich mit 30:23 (15:13) durch. Auch Frisch Auf Göppingen verschaffte sich mit einem 33:29 (16:13) gegen Kadetten Schaffhausen (Schweiz) eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel in einer Woche. Die SG Flensburg-Handewitt gewann gegen den slowenischen Serienmeister RK Celje ebenfalls mit 33:29 (15:12). Im Pokalsieger-Wettbewerb setzte sich der VfL Gummersbach beim dänischen Team Holstebro mit 32:27 (13:15) durch. "Wir haben gute Karten für das Rückspiel", sagte VfL-Geschäftsführer Axel Geerken. "Uns ist bewusst, dass wir erst die erste Halbzeit des Achtelfinales geschafft haben. Auf das Spiel in der kommenden Woche kommt es ebenso an", warnte HSV-Trainer Martin Schwalb vor zu großer Euphorie nach dem Sieg gegen die vom früheren Magdeburger Coach Bogdan Wenta betreuten Polen. Ein starker Auftritt gelang den Rhein-Neckar Löwen. Vor allem im Angriff waren die Mannheimer nach einigen Startschwierigkeiten kaum zu bremsen. Uund der überragende Keeper Martin Galia war mit einer Erfolgsquote von 48 Prozent gehaltenen Bällen Lemgos Matchwinner. dpa/jam