SV Dissenchen - SG Groß Gaglow 0:1 (0:0). Das Cottbuser Derby entwickelte sich zu einer schnellen und fairen Begegnung, in der die Gaglower vor der Pause über einige spielerische Vorteile verfügten. Auf Grund der Tatsache, dass beide Abwehrreihen dominierten, sah es mit den Tormöglichkeiten eher verhalten aus. Mit dem Seitenwechsel übernahmen die Gastgeber die Initiative, verbuchten daher auch zwei aussichtsreiche Kopfballchancen, aber mehr auch nicht. Als sich der SVD schon auf ein 0:0 Ausgang einstellte, führte ein Ballverlust in seiner Abwehrreihe zum Angriff der Gaglower, die sich mit dem Siegtor bedankten.
SC Spremberg - SV Merzdorf/Gröden 3:1 (2:1). Gastgeber Spremberg gab bis zu seinem Rückstand den Ton an, aber ein Ballverlust und ein Konter der Gäste brachte die Führung für die Merzdorfer. Als der SCS seine Probleme im Spiel löste, brachte der Doppelschlag zum 2:1 die Erlösung und so erarbeitete sich der SCS weitere Möglichkeiten, obwohl die Gäste stetig gegen hielten und ihr Torwart auch die hohen Bälle parierte. Bis zur Pause wurde es ein ständiges Hin und Her, aber keiner konnte etwas ausrichten. Mit dem 3:1 zu Beginn der Schlussviertelstunde war die Sache dann gelaufen, auch wenn die junge Merzdorfer Truppe nie aufgab.
VfB Hohenleipisch - SV Werben 3:0 (1:0). Der gastgebende Tabellenführer entfachte von Beginn an reichlich Druck und hätte frühzeitig die Entscheidung klar machen können, aber der Werbener Schlussmann Rublack parierte hervorragend. Als sich die Gäste befreiten, kamen sie zu keinen nennenswerten Möglichkeiten und leisteten sich indes zu viele Fehlpässe. Nach einem schnellen Einwurf war die Führung des VfB perfekt. Mit Wiederbeginn erspielten sich die Gastgeber viele Chancen, die sie kläglich vergaben und auch der SVW scheiterte mit dem möglichen Ausgleich. Als die Kräfte der Gäste nachließen, drückten die Gastgeber weiter und erhöhten zum Endstand.
Preußen Elsterwerda/Biehla - Wacker Ströbitz 1:0 (0:0) Die Ströbitzer fanden an diesem Tage nicht zu ihrem Spiel. Chancen ergaben sich nur mit Hängen und Würgen und dann noch nach Eckstößen, die aber alle zu unplatziert geschossen wurden. Lediglich Handreg (Ströbitz) traute sich mal im Alleingang, aber im Fallen ging der Ball übers Tor. 59. Minute: Die Wacker-Abwehr köpfte den Ball in die Mitte, dort stand Mill (Preußen) nahm das Leder volley und beförderte es ins Tor. Bis zum Abpfiff staffelte der Aufsteiger seine Abwehr dicht und die Ströbitzer verfielen in ihren alten harmlosen Trott.
VfB Senftenberg - Spremberger SV 2:3 (1:2). Der gastgebende Aufsteiger begann mit einem offensiven Spiel und kam durch einen Eigentor der Gäste auch zur Führung. Als sich die Gäste auf diese Spielweise einstellten, erkannten sie die Lücken in der VfB- Abwehr, suchten darin gezielt ihre Möglichkeiten und schlossen auch erfolgreich ab. Auch nach der Pause entfachten die Gastgeber einen Dauerdruck und kamen daher auch zum Ausgleich. In der Schlussphase ließ der VfB Konter zu, die die Gäste am Ende zum verdienten Erfolg nutzten.
TV 1861 Forst - Einheit Drebkau 3:1 (2:0). Gastgeber Forst begann sein Spiel konzentriert und engagiert. So entwickelte sich zunächst ein verteiltes Spiel, indem der erste Gastgeberangriff auch zur Führung führte. Dadurch festigten sich die TV-ler und störten die Angriffe der Einheitler, die aber kaum gefährlich waren. Im Forster Aufgebot hob sich Twarroschk hervor, der eine überragende Rolle spielte. Mit dem Seitenwechsel steigerten sich die Gäste, aber mit dem 3:0 waren die Messen gesungen. Auf Seiten der Gastgeber waren es Gonarski und Poziemba, die effektiv und wie entfesselt agierten.
FC Energie Cottbus (A2) - SG Großthiemig 3:3 (2:0). Die FCE- Junioren beherrschten ihre Gäste fast vollständig. Ihr Lohn war dementsprechend auch die 2:0-Führung. Im zweiten Abschnitt hatten die Gastgeber das 3:0 auf dem Fuß, man vergab und kassierte den Anschlusstreffer. Mit Beginn der Schlussviertelstunde stellten die Cottbuser den Abstand wieder her, schafften es aber nicht, den Vorsprung zu verwalten. Fehler in der FCE-Innenabwehr machten das Schlusslicht stark, so dass es zum Remis kam.
Die Begegnung zwischen den Energie- Junioren und dem Spremberger SV wurde nun auf den 12. November neu angesetzt.