In den Kiebitzbergen von Kleinmachnow bei Berlin nahm die 30-Jährige der Zweitplatzierten Sabine Spitz aus Rheinfelden 2:36 Minuten ab, ohne sich voll zu verausgaben. Nicole Kampeter aus Herford lag als Dritte gar schon 3:27 Minuten zurück.
"Ich hatte mit mehr Gegenwehr von Sabine gerechnet, aber als ich die immer größer werdenden Abstände hörte, habe ich sogar ein wenig zurückgeschaltet", kommentierte die zweimalige Weltmeisterin im Cross ihr Rennen. Die gesundheitlich etwas angeschlagene Sabine Spitz, im Sommer noch Olympia-Dritte mit dem Mountainbike, fährt ihre erste Saison auf dem Cross-Rad. Sie stürzte in der zweiten Hälfte des Rennens und prallte mit dem Kopf gegen ein Absperrgitter. Das Spitzenduo trägt in drei Wochen bei den Weltmeisterschaften in St. Wendel im Saarland die deutschen Medaillenhoffnungen. (dpa/tus)