Der vierfache Bahnrad-Weltmeister Maximilian Levy aus Cottbus hat knapp vier Wochen nach seinem Rücktritt vom Leistungssport wieder einen Triathlon bestritten, musste aber am Samstag beim „Ironman 70.3“ in Alcudia auf Mallorca auf der abschließenden Laufstrecke neue, teilweise verstörende Erfahrungen machen. „Ich war auf einmal völlig desorientiert, wusste nicht wohin ich laufen sollte, noch hätte ich meinen Namen gekannt“, schrieb Levy nach dem Rennen auf Instagram.

Der Start beim Triathlon war für den Sportler unvernünftig

Levy sei die letzten Tage ein wenig krank gewesen und hätte sich trotzdem für einen Start entschieden. „Heute war ich so unvernünftig wie selten in meinem Sportlerleben", schrieb der Cottbuser, der nach 5:35,35 Std. auf Platz 344 unter 758 Startern im Ziel kam.
„Ende gut, alles gut. Ich bin einerseits natürlich stolz, mich durchgebissen zu haben, aber habe auch gelernt, dass ich das nie wieder in dem Zustand machen werde“, schrieb Levy.
Im kommenden Jahr möchte sich der dreifache Olympia-Medaillengewinner, der 2019 in Frankfur/Main einen Ironman-Langtriathlon beendet hatte, für die Weltmeisterschaften auf Haiwaii qualifizieren. Bei den Olympischen Spielen in Tokio hatte der 34-jährige Bahnsprinter den fünften Platz im Sprint sowie sechste Plätze in Keirin und Teamsprint belegt. Danach hatte der 34-Jährige nach 15 Jahren in der Weltspitze seine Karriere beendet.