Zum anderen gilt die Halle als Hexenkessel. Und schließlich hat der Ex-Cottbuser Heiko Hufnagel eine Kampfansage in Richtung Tabellenführer geschickt: „Auf dem Platz ist heute ,Krieg'.“
Seit dem 9. Februar steht der 23-Jährige beim Ludwigsfelder HC unter Vertrag. Bis 2004 spielte der Rechtshänder beim USV Cottbus, sammelte hier erste Zweitliga-Erfahrung, ehe es ihn zum Dessauer SV zog. „Ich habe da extrem wenig gespielt, deshalb sind wir aufeinander zugegangen. Ludwigsfelde ist eine coole Mannschaft“ , beschreibt Hufnagel seine ersten Eindrücke beim Tabellenelften.
Gegen seine alten Mannschaftskameraden hofft er auf eine Überraschung, wenn gleich der Tabellenführer auch für ihn klarer Favorit ist. „Aber wir können locker spielen und werden versuchen, den LHC zu ärgern“ , so Hufnagel, der sich vor allem auf das Wiedersehen mit seinem langjährigen Zimmergenossen auf der Sportschule, Jörg Reimann, freut: „Auf dem Feld ruht unsere Freundschaft. Aber danach werden wir sicher zusammen ein Bierchen trinken.“
LHC-Cheftrainer Dietmar Rösicke kann im Derby Bestbesetzung aufbieten. Daniel Grobelny hat seine Ellbogenverletzung (die RUNDSCHAU berichtete) fast vollständig auskuriert und dürfte auch in der Abwehr wieder zur Verfügung stehen. Mit einem Sieg könnte die Mannschaft einen weiteren Schritt Richtung 2. Bundesliga machen. (Eig. Ber./tus)