"Den Gesellschaften der Hockenheimring-Gruppe droht bereits heute kurzfristig die Zahlungsunfähigkeit", warnen die Prüfer in einem internen Gutachten für die Hockenheimring-GmbH, über das der "Mannheimer Morgen" berichtete. In den letzten Wochen hätten sich durch einen Umsatzeinbruch beim Kartenvorverkauf für das Formel-1-Rennen im nächsten Sommer die Rahmenbedingungen "drastisch verändert". Das Blatt schrieb weiter, die von der Hockenheimring-GmbH eingeschaltete Prüfgesellschaft empfehle ein Sanierungskonzept, um den Fortbestand des Unternehmens zu sichern. Der Jahresfehlbetrag für 2006 werde mit 1,5 Millionen Euro angegeben. Durch die jährlich anwachsenden Gebühren an die Formel 1 sei für die weitere Zukunft mit &b dquo;nachhaltigen, beziehungsweise steigenden Verlusten" zu rechnen. (dpa/tus)