"Das Ergebnis ist sicher historisch für uns", betonte Alpin-Direktor Wolfgang Maier nach dem "Glücksgefühl". Nach Rang zwei (Dopfer) und drei (Neureuther) beim Riesenslalom-Erfolg von Ted Ligety (USA) am Samstag in Adelboden konnten die deutschen Alpinen auch den schlechteren Slalom verschmerzen. Beim Torlauf-Sieg von Marcel Hirscher (Österreich) belegten Neureuther und Dopfer die Plätze fünf und acht.

Ausdruck harter Arbeit

"Das ist was ganz Besonderes und macht einen stolz", sagte Neureuther. Auch Dopfer genoss den Erfolg sichtlich. "Das ist ein Ausdruck harter Arbeit in den letzten Jahren", meinte der 25-Jährige nach dem besten Weltcup-Resultat seiner Karriere. "Wir sind, denke ich, wirklich auf einem guten Weg. Die letzten Wochen ist ein Ruck durch die Mannschaft gegangen. Angeführt vom Felix kommt da wirklich was nach."

Von den Problemen der vergangenen Jahre scheint nicht mehr viel übrig. Drei Fahrer auf dem Riesenslalom-Podest binnen einer Saison gab es noch nie. Für die selbe Zahl an Top-Drei-Platzierungen in dieser Disziplin hatte der DSV zuvor 20 Jahre gebraucht.