In den ersten zehn Minuten entwickelte sich ein recht munteres Spiel. Zwei Flanken der TSG strichen gefährlich durch den Frankfurter Fünf-Meter-Raum, ohne jedoch Verwertung zu finden. Die Preußen ihrerseits scheiterten mit einem Fernschuss durch Tobias Neujahr an Daniel Marsch.
Nun verflachte das Spiel zunehmend. Frankfurt scheiterte in der 20. Minute mit einem Freistoß von Steve Newerla wiederum an Daniel Marsch. Aus heiterem Himmel fiel nach 32 Minuten das 1:0 für die TSG. Nach schöner Vorarbeit von Andy Ehrlich war Dennis Halka zur Stelle. Im Gegenzug dann fast der Ausgleich: Nach einer Ecke setzte Carsten Orlowski freistehend einen Kopfball über das Lübbenauer Tor. Frankfurt war ballsicherer und technisch besser als die TSG. Doch an diesem Tag warfen die Lübbenauer Laufarbeit und Kampfkraft in die Waagschale.
Die zweite Halbzeit brachte auch endlich mehr Torraum szenen. In der 55. Minute rutschte Dennis Halka beim Torschuss weg, so ging der Ball nur neben das Gehäuse. Sieben Minuten später ging ein Halka-Freistoß an die Frankfurter Torlatte. Doch nur wenige Minuten später das 2:0: Wiederum bediente Andy Ehrlich Dennis Halka, dieser brauchte den Ball nur noch über die Linie zu schieben.
Frankfurt gab sich jedoch nicht geschlagen. Es folgte eine dramatische Schlussviertelstunde. Einen scharf geschossenen Freistoß von Martin Wienhold hielt Daniel Marsch nur mit Mühe. Den Abpraller köpfte Carsten Orlowski auf das Tor, und Daniel Marsch bekam noch die Finger an den Ball. In Gemeinschaftsarbeit brachte die Abwehr der Lübbenauer den Ball aus der Gefahrenzone.
Jetzt ging es hin und her: Lübbenau kam zu einigen Kontern, diese wurden aber nicht vernünftig ausgespielt. In der 83. Minute passierte es jedoch - und es stand nur noch 2:1. Ein Freistoß von Carsten Orlowski landete am Lübbenauer Pfosten, im Nachsetzen war Nico Brandt zur Stelle. Zwei Minuten vor dem Ende traf Dennis Halka wieder nur die Frankfurter Torlatte. Andy Ehrlich wurde kurze Zeit später von den Frankfurter Verteidigern in aussichtsreicher Position abgeblockt. Das Zittern ging aber weiter. Es wurden drei Minuten Nachspielzeit angezeigt. In der 92. Minute kam die Erlösung: Dennis Halka setzte mit seinem dritten Treffer den Schlusspunkt. Es war ein wichtiger Sieg der TSG, die sich etwas Luft in der Tabelle verschafft hat. (mvl)

TSG Lübbenau spielte mit: Daniel Marsch, Riko Grasme, Axel Noack, Benjamin Jank (Michael Bauer), Marcel Rusch, Benjamin Scheibe, Stefan Kost, Sven Borrack ( Matthias Philipp), Dirk Goroncy (Marcel Pschipsch), Andy Ehrlich, Dennis Halka.