Nach einem zähen Ringen um die Ablösemodalitäten erteilte Aachen dem 41-Jährigen gestern Abend die Freigabe für den Wechsel zum Tabellenletzten. Für Hecking, der in Aachen einen Vertrag bis 2009 hatte, muss Hannover schätzungsweise knapp eine Million Euro Ablöse überweisen. Bei den Niedersachsen tritt der frühere 96-Spieler die Nachfolge von Peter Neururer an.
"Der Trainer hat schwer wiegende private Gründe angeführt. Ohne die Schwere dieser Gründe hätten wir wegen der Vertragssituation von Herrn Hecking den Gesprächen mit Hannover 96 überhaupt nicht zugestimmt", kommentierte Alemannia-Präsident Horst Heinrichs die Entscheidung. Sportdirektor Jörg Schmadtke und 96-Clubchef Martin Kind hatten zwei Tage über die Freigabe verhandelt. Dem Vernehmen nach wollte die Alemannia zunächst einen siebenstelligen Betrag als "Schmerzensgeld" haben. Da galt es, einen "Korridor der Vernunft" zu finden.
Aachen muss sich nun schnell nach einem neuen Trainer umsehen. Jos Luhukay ist im Gespräch. (dpa/bw)