nationalen Titel ihrer Karriere. Die amtierende Zeitfahr-Weltmeisterin von Stuttgart verwies Stephanie Pohl aus Cottbus mit 1:50 Minuten Vorsprung auf den zweiten Platz, Birgit Hollmann aus Kleinmachnow wurde Dritte (+ 2:10).
Der Kurs in der Parkanlage Langenberg glich nach stundenlangen Regenfällen einer Schlammpiste und stellte höchste Anforderungen an die Technik der Fahrerinnen und an das Material. "In der ersten Runde war ich ein bisschen nervös und musste mich von Platz fünf erstmal nach vorne kämpfen. Dann lief es aber optimal. Das war ein gutes Technik-Training. Ich bin selten auf so schlammigem Untergrund gefahren. Die Verhältnisse waren grenzwertig", sagte Kupfernagel nach dem Rennen, in dem sie vor 3000 Zuschauern 21 Konkurrentinnen in die Schranken wies.
Im Gegensatz zur Vorsaison (20 Cross-Einsätze) hat sie ihr Pensum im Gelände diesmal reduziert. Zusammen mit den Welt-Titelkämpfen am 26./27. Januar in Treviso/Italien wird sie in dieser Cross-Saison auf elf Wettkämpfe kommen. Nach der WM konzentriert sich die Weltranglisten-Erste von 2007 wieder auf die Straße, wo die Olympischen Spiele in Peking ihr großes Saisonziel bilden. (dpa/tus)