Überregional bekannte Vereine wie der FC St. Pauli, regionale Spitzenteams wie der 1. FC Union und lokale Vertretungen aus Brieske und Peickwitz trafen am Wochenende bei der fünften Auflage des „Seenland-Pokal-Turniers“ im Frauenfußball in der Seesporthalle Großkoschen aufeinander.

In der Vorrunde am Samstag wurde der Klassenunterschied zwischen den Teams zwar deutlich – Brieske und Peickwitz beendeten das Turnier auf den letzten Plätzen – und konnten sich erwartungsgemäß die Regionalligisten Union und Bischofswerda für die Finalrunde qualifizieren. Im Finale setzte sich schließlich Union mit einem 2:1 Sieg gegen Bischofswerda durch und gewann wie im Vorjahr das Turnier.

Allerdings gab es auch eine Überraschung: Slovan Liberec, in der tschechischen ersten Liga aktiv, verpasste das Halbfinale. Dort standen stattdessen der 1. FFC Fortuna Dresden und der TSV Spitzkunnersdorf aus der Oberlausitz.

„Das Turnier hier ist für uns immer vor allem für die Teambildung wichtig,“ sagte Falko Grothe, der Trainer des 1. FC Union: „Es gibt nicht viele Gelegenheiten, die Mannschaft über zwei Tage bei einem Turnier mit so guter Organisation und Unterkünften zusammen zu haben.“

Beim Seenland-Pokal-Turnier im Frauenfußball schießt die aus Großkoschen stammende Amanda Tafelski ein Tor für den FC St. Pauli gegen das Team des SV Germania Peickwitz.
© Foto: Daniel Roßbach

Eine besondere Gelegenheit war das Turnier vor allem für Amanda Tafelski. Die Stürmerin des FC St. Pauli kommt aus Großkoschen – und erzielte gegen Peickwitz das erste Turniertor ihres Teams.