Dynamo rackerte mit allen Mitteln um den Dreier im Abstiegskampf. Der 1. FC fand indes nicht zu seinem Spiel. Zwar trafen Bieresniewicz und Jüngel Pfosten (7.) und Latte (36.), doch zwischenzeitlich produzierten die Gastgeber vier klare Möglichkeiten. Unter anderem ging ein Freistoß an die Latte und Bieresniewicz musste auf der Linie retten, bevor den Eisenhüttenstädtern per Schlenzer die Führung gelang. In der zweiten Hälfte zog Hütte mit zwei gut zu Ende gespielten Kontern auf 3:0 davon. Nach Kombination mit Bieresniewicz wurde Gubens Meyer im Strafraum gefoult. Den Elfer verwandelte Schulz sicher. Um mehr zu erreichen, spielte der FC aber zu umständlich und per Kopfball, nach Ecke, machte Dynamo alles klar.

MSV Rüdersdorf - SG Burg 1:1 (0:0). "15 hundertprozentige Chancen gegen einen Torschuss - und das Endergebnis lautet 1:1." So fasste Burg-Trainer Sven Benken die Partie beim Tabellenletzten zusammen und war sichtlich bedient vom Auftritt und der Chancenausbeute seiner Mannschaft. Die Spreewälder, bei denen zum ersten Mal die drei neuen Brasilianer Jonatas Bastos, Leonardo Bezerra und Daniel Nunes mitwirkten, wollten nach dem 3:2-Befreiungsschlag gegen Wildau nachwaschen und hätten mit einem Erfolg auch den Klassenerhalt so gut wie perfekt machen können. Doch schon in der ersten Hälfte ließ man beste Möglichkeiten aus. Mit Rinza schien nach dem Wechsel schon der Sieg eingewechselt worden zu sein, doch Burg konnte den Vorsprung nicht halten und kassierte nach einer Reihe von Standardsituationen doch noch den Ausgleich. Nunes und Rinza vergaben beste Möglichkeiten sträflich, so muss Burg weiter zittern. Rost im Angriff und Voigt in der Abwehr waren die besten Burger an diesem Tag.

Phönix Wildau - Kolkwitzer SV 0:1 (0:0). Der Kolkwitzer SV fand schwer in diese Begegnung, kontrollierte aber das Geschehen nach etwas mehr als 25 Minuten. Mellack hatte mehrfach die Kolkwitzer Führung vor Augen, konnte aber den Wildauer Torwart mit zwei guten Freistößen einfach nicht überwinden, köpfte nach Kubas Flanke drüber und auch eine direkt angenommene Eingabe Mrowcas wurde nicht zum Auswärtstor verlängert. Nach der Pause traf Wildau nach einem Abwehrpatzer die Latte. Ansonsten hatte der KSV den Gegner einschließlich Torjäger Neumann im Griff. Mrowca sorgte schließlich mit seinem Tor des Tages für die Entscheidung, indem der Kolkwitzer nach einem tollen Solo einschob. Den knappen Vorsprung verteidigten die 1896er bis zum Abpfiff souverän.