Erst am Dienstag hatte eine Meldung des Fußball-Landesverbandes Brandenburg (FLB) für Aufsehen gesorgt. Für ehrenamtliche Trainer und Übungsleiter gelte statt 2G nur noch 3G, heißt es. Und nur 24 Stunden später präsentiert der Verband die nächste große Änderung in Bezug auf die komplizierten Corona-Bedingungen. Dafür ändert der FLB sogar seine Spielordnung und lässt die Vereine sorgenärmer in die Zukunft schauen.
Der Anlass ist jeweils die andauernde Corona-Pandemie, geregelt werden der Nichtantritt und die Spielwertung. „Das Präsidium des FLB hat sich während seiner Tagung am 31. Januar zu einer Änderung der Spielordnung beraten und den Vorstand um Zustimmung gebeten. Diese wurde am 2. Februar 2022 per Umlaufverfahren gegeben“, teilt der Verband mit Die Änderungen der Paragraphen 25 (2) und 29 (4) e seien damit beschlossen.
Im Fall der Änderung bei § 25 heißt es: „Folge des Nichtantritts eines Vereins, der meint, unter 2G oder 2G+ Bedingungen nicht spielen zu können oder zu wollen, wäre neben der als verloren vorzunehmenden Spielwertung auch eine gemäß Anhang Nr. 2 der RuVO zu verhängende Geldstrafe. Darüber hinaus wäre eine Mannschaft nach dreimaligem schuldhaften Nichtantritt von der weiteren Teilnahme zu streichen. Auf die Verhängung einer solchen Geldstrafe und die Streichung der Mannschaft soll befristet verzichtet werden, sofern der Verein seinen Verzicht auf das Spiel dem zuständigen Staffelleiter spätestens 48 Stunden vor dem Spiel anzeigt.“ Das verschafft den Mannschaften eine neue Sicherheit.

Neue Bedingungen unter 2G

Und auch die Ergänzung in § 29 der Spielordnung beinhaltet eine Klarstellung, dass bei Nichtantritt beider Mannschaften das Spiel für beide Mannschaften verloren gewertet wird.
Wichtig: Die Änderung der Spielordnung gilt für alle Spiel- und Altersklassen, die unter 2G ihren Spielbetrieb fortsetzen. Bei einem 3G-Spielbetrieb findet die Änderung keine Anwendung.
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