„Wir wissen alle nicht, was kommt.“ Klar sei lediglich, dass „nichts so wird, wie es mal war“. Es sind eindringliche Worte, die Anne Engel an die Fußball-Öffentlichkeit richtet. Die Geschäftsführerin des Landesverbandes Brandenburg (FLB) stattete zuletzt den Fußballkreisen Prignitz/Ruppin und Oberhavel/Barnim bei den dortigen Kreistagen einen Besuch ab.
Und am Rande stand sie der MOZ-Sportredaktion Rede und Antwort in einem Video-Interview. Die eingangs erwähnte „Nichts-wird-mehr-wie-es-war-Aussage“ bezieht sich dabei auf das nach wie vor große Thema Corona. Liegt ein Plan A für den Umgang mit der fortlaufenden Pandemie in Bezug auf den Fußball in der FLB-Schublade?

Nicht nur Corona beschäftigt die FLB-Chefin – auch die Schiedsrichter machen Sorgen

Erst einmal werde die neue Saison ganz normal geplant, sagt Engel. Probleme begegnen der FLB-Geschäftsführerin tagtäglich. So sind der Schiedsrichterschwund und daraus resultierende Maßnahmen zum Gegensteuern genauso auf ihrer Agenda wie das Thema Frauenfußball.
Bei allem sei es jedoch wichtig, auch weiterhin den richtigen Umgangston zu wählen. Dies sei in der Vergangenheit nicht immer so gewesen, gesteht Anne Engel. „Die Corona-Zeit hat etwas mit der Gesellschaft gemacht. Wir können über alles reden, müssen aber respektvoll und sachlich bleiben. Es wird auch in der neuen Saison Entscheidungen geben, die nicht alle Vereine zufriedenstellen“, sagt sie.

Interview mit Geschäftsführerin Anne Engel (im Video)

Empfohlener Inhalt der Redaktion

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Youtube, der den Artikel ergänzt. Sie können sich diesen mit einem Klick anzeigen lassen und wieder ausblenden.

Externer Inhalt

Sie erklären sich damit einverstanden, dass Ihnen externe Inhalte von Youtube angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden.

Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Newsletter Amateur-Fußball