An beiden Tagen besuchten rund 7000 Motocross-Fans die Strecke „Rund um den Mühlenberg“ . Sie bekamen erstklassigen Sport, spannende Rennen und spektakuläre Sprünge geboten. Die Rennen verlangten den Startern alles ab. Volle Konzentration und sehr gute Kondition waren nötig, um erfolgreich zu sein.
„Die Fahrer haben in Fürstlich Drehna optimale Bedingungen und eine sehr anspruchsvolle Strecke vorgefunden“ , lobt ADAC-Serienkommissar Olaf Noack. Das Wochenende sei bis auf drei Unfälle, die im Motocross immer passieren, und wenigen Kleinigkeiten, perfekt verlaufen. Gestern Morgen sind die letzten Fahrer mit ihren Trucks und Wohnwagen abgereist, sodass die Aufräumarbeiten am Abend weitestgehend abgeschlossen waren. Zwei Fahrer mussten am Sonntag mit einem Unterschenkelbruch und einer Schulterfraktur noch ins Luckauer Krankenhaus gebracht werden. Auch die Starter vom gastgebenden Cub MC Fürstlich Drehna waren am Wochenende vom Pech verfolgt. Dennis Schröter (Silent-Team) stürzte in beiden Läufen, fuhr aber dennoch auf Rang zehn. Glück im Unglück hatte Lokalmatador Toni Wolff (Team Ziemann), der nach seinem schweren Sturz im zweiten Wertungslauf mit ein paar Prellungen davon kam. Ronny Herlitschke fehlte eine Sekunde zur Qualifikation zum Finaltag.
Was die sportliche Organisation angeht, lief alles perfekt. Der Zeitplan wurde eingehalten, die Rennen starteten pünktlich. Mittag war der Besucheransturm am größten. Zu dieser Zeit staute sich der Verkehr auf der Straße zu den Parkplätzen etwas. „Wir haben das Problem erkannt und werden ein neues Verkehrskonzept erarbeiten“ , verspricht Lischka. Doch 15 Minuten Wartezeit sind für die Größe dieser Veranstaltung absolut vertretbar.
Jörg Lischka und seine Vereinskollegen hoffen, das die Rennserie auch im nächsten Jahr wieder in Fürstlich Drehna Station macht. Die Fahrer äußerten ebenfalls den Wunsch, wiederzukommen. Auch Serienkommissar Olaf Noack zeigte sich aufgeschlossen: „Auch der ADAC kommt gern wieder“ , sagte er gestern.